Operativ -> Therapie
Nicht immer ist zu verhindern, dass eine Operation an der Wirbelsäule durchgeführt werden muss. Die mikrochirurgische Entfernung von Bandscheibenvorfällen, falls erforderlich unter endoskopischer Kontrolle und Neuromonitoring (Nervenmuskelmessung während der Operation) ist immer dann angezeigt, wenn sich durch den Druck des Bandscheibengewebes auf die Nervenwurzel bzw. auf das Rückenmark schwere neurologische Ausfälle wie Lähmungen oder Blasenstörungen einstellen.
Das offene operative Verfahren wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt und bedarf eines einwöchigen stationären Aufenthaltes, der bei unkomplizierten Verhältnissen verkürzt werden kann. In der ersten nachoperativen Phase (bis zu 6 Wochen) ist es besonders wichtig, das behandelte Bewegungssegment zu schonen.

Verfahren, Schäden der Wirbelsäule durch eine Operation zu behandeln:

Mikroskopisch-mikrochirurgische Behandlung von Bandscheibenvorfällen
Behandlung eines zu engen Wirbelkanals und von Zwischenwirbellöchern

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