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Der Nutzen von Bewegung, Spiel und Sport ist für den menschlichen Körper sehr groß und "lebensnotwendig". Deshalb ist jede Art von Sporttreiben zunächst einmal sinnvoll. Natürlich gibt es gerade unter Berücksichtigung der Belastung der Wirbelsäule Sportarten, die eher rückenfreundlich sind als andere.
Günstig sind grundsätzlich alle Disziplinen mit dynamisch rhythmischer Beanspruchung, wie z. B. beim Schwimmen (außer Delfin- und Brustschwimmen), Gehen, Skilanglauf, Radfahren (dabei aufrecht sitzen), Jogging oder auch Inline-Skaten. Wichtig ist dabei aber, dass man sich von Anfang an die richtige Technik aneignet, die den Rücken nicht übermäßig belastet. Andere Sportarten (u.a. Tennis, Badminton, Sqash, Hockey, Golf, Gewichtheben) können allerdings Rückenschmerzen verursachen oder verstärken. Diese Schmerzen und auch schwerwiegende Verletzungen, wie z.B. Bandscheibenrisse, entstehen aber meistens nicht durch die Sportart selbst, sondern sind Folge von unsauberer Technik und mangelndem Aufwärmen. Es bedarf also einer genauen Betrachtung der mit den jeweiligen Sportarten verbundenen Bewegungsabläufe, damit Sie günstige von ungünstigen Bewegungsformen unterscheiden können.
Grundsätzlich gibt es aber keinen Grund, auf Sport zu verzichten, auch wenn Sie schon Rückenprobleme haben. Das Wichtigste ist ausreichendes Training der Rücken- und Bauchmuskulatur. Starke geschmeidige Muskeln sind der beste Verletzungsschutz.

Folgende Sportarten sind besonders geeignet, um den Rücken zu schonen:
Wirbelsäulengymnastik
Stundenelemente der Wirbelsäulengymnastik
Nordic Fitness

Besonders die Ausdauersportarten Gehen, Laufen, Radfahren, Schwimmen und Skilanglauf sind zu empfehlen, da sie nicht nur durch das rhythmische Be- und Entlasten der Wirbelsäule stabilisierend wirken, sondern gleichzeitig auch das Training des Herz- Kreislauf-Systems verbessern. Darauf sollten Sie bei Ihrem Ausdauerstraining achten:

- 2 bis 3mal pro Woche trainieren

- Trainingszeiten langsam und stetig steigern (bis ca. 45 Minuten)

- Zuerst den Umfang (Dauer), dann erst die Intensität (Tempo) steigern.

- Belastung so wählen, dass Sie sich dabei noch ohne Probleme unterhalten können.
Text: BARMER (Broschüre:Rück(en)Rat!)
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