Minimal-invasiv -> Therapie
Was eine minimal-invasive Therapie ist, lässt sich am besten durch die Erklärung der beiden Begriffe 'minimal' und 'invasiv' beschreiben. 'Invasiv' bezeichnet einen Eingriff in den Körper des Patienten. Der Begriff 'minimal' beschreibt das Ziel einer solchen Therapie, die Eingriffe möglichst schonend vorzunehmen. Schonend heißt in diesem Fall, den Körper des Patienten so wenig wie möglich zu verletzen. Eine minimal-invasive Chirurgie wird auch sehr häufig als Knopfloch-Chirurgie bezeichnet. Durch winzige Schnitte führt der Arzt chirurgische Mini-Instrumente, Kanülen oder Sonden in den Körper ein und überwacht den Eingriff mit Hilfe eines Endoskops oder einer Röntgenanlage. (C-Bogen, CT)

Minimal-invasive Verfahren:

DIAM-Spacer:Viele ältere Menschen leiden an Engstellen der Lendenwirbelsäule. Diese Engstellen verursachen häufig ständige Kreuzschmerzen oder hindern sogar am Laufen. Speziell bei dieser Patientengruppe kommt die Anwendung von möglichst einfach einzusetzenden Interspinal-Spacern in Frage....weiter

Epiduralkatheter: Über 100.000 Deutsche müssen jedes Jahr an der Bandscheibe operiert werden. Wir wissen jedoch um die recht hohe Rate von Spätfolgen nach Bandscheibenoperationen: so z. B. Vernarbungen und Entzündungen im Operationsgebiet, die dann erneut Rücken- und "Ischias"- Schmerzen verursachen. Wenn also eine Bandscheibenoperation nicht zwingend notwendig ist (wie z. B. bei Lähmungen oder stärksten anhaltenden Schmerzen), sollte man in allen anderen Fällen versuchen, mit konservativen, d.h. nicht operativen Maßnahmen, das Krankheitsbild in den Griff zu bekommen. Hierzu steht uns nun eine minimal invasive Technik zur Verfügung, welche es uns ermöglicht, eine schmerztherapeutische Bandscheibenbehandlung ohne (!) Operation über eine Wirbelsäulen – Kathetertechnik durchzuführen...weiter

Kyphoplastie: Die Kyphoplastie ist eine minimal-invasive Behandlung schmerzhafter und die Mobilität einschränkender Wirbelkörperbrüche, wie sie besonders häufig bei Patienten mit einer Osteoporose auftreten....weiter

Kryodenervation: Die Effekte von Kälte auf lebendem Gewebe sind in der medizinischen Literatur seit Jahrzehnten dokumentiert. Erst die Entwicklung von speziellen Kryosonden ermöglichte jedoch die gezielte Anwendung des Kälteeffektes zur "Kryoanalgesie"....weiter

LASE (laserassistierte spinale Endoskopie): Unter endoskopischer Sicht wird der Bandscheibenkern mit Laserenergie und Mikroinstrumenten zerkleinert und entfernt. ...weiter

Nukleoplastie / Nucleoplasty: Eine relativ neue Methode zur Behandlung eines Bandscheibenvorfalls ist die Nukleoplastie. Das ist ein neuartiges, minimal-invasives Operationsverfahren, das ohne Skalpell auskommt....weiter

Perkutane Vertebroplastie: Bei der perkutanen Vertebroplastie wird der frakturierte Wirbelkörper, unter Röntgenkontrolle, mit einem flüssigen Knochenzement aufgefüllt und so in seiner Stabilität verstärkt....weiter

PLDD:Chronische Rückenschmerzen mit Bandscheibenvorfall stellen eine der häufigsten Ursachen vorzeitiger Berentung oder Erwerbsunfähigkeit dar. Bei der so genannten perkutanen Druckentlastung der Bandscheibe mittels Laser (PLDD = Percutaneous Laser Disc Decompression) handelt es sich um ein modernes minimal-invasives Verfahren....weiter

Sklero- bzw. Prolotherapie: Unter örtlicher Betäubung und bildgestützt werden spezielle Nadeln an die Band- und Sehnenansätze der Wirbelsäule herangeführt. Dann werden gewebeaktive Substanzen in den Bandapparat eingespritzt. Diese Substanzen führen zu einer künstlichen Verdickung und Versteifung der Bandstrukturen....weiter

PRT ( Periradikuläre Therapie): Die PRT, periradikuläre Therapie, leitet sich aus dem lateinischen (radix: die Wurzel) ab und ist eine CT-gesteuerte Therapie des Nerven bzw. der Nervenwurzel. ...weiter

Fazettendenervation: Die Fazettendenervation bzw. Fazettendenervierung kommt bei Schmerzen durch Blockierungen der kleinen Zwischenwirbelgelenke mit Zeichen der Gelenkarthrose zum Einsatz ...weiter

Therapie
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